Dana´s Blog
Giles Foreman & Barbera Fischer - Dozenten der Yat Technik

Inner Attitudes

Ihr Lieben,

ich schulde euch noch ein Update bezüglich meines letzten Kurses. Im April besuchte ich Teil 2 dieser mind-blowing Yat Malmgren Technik. vor der ich euch Anfang des Jahres erzählte. Während wir uns in der ersten Session mit den Mental & Motion Faktoren und deren Beziehung zu den Inner Participants beschäftigt haben, haben wir uns dieses Mal die Inner Attitudes angesehen, welche auf 6 unterbewussten  Zuständen aufbaut.

Eine so komlexe Technik ist schwer zu Papier zu bringen und ich fürchte ein solcher Versuch meinerseits würde scheitern. Aber lasst mich euch ein wenig über meine Erfahrungen beim Erlernen berichten. Es ist viel Theorie mit neuem Vokabular, welche man sich aneignet und wie bei jeder zu erlernenden Technik sitze ich vor einzelnen Bausteinen und frage mich, ob ich diese je auch ohne Anleitung zusammenbauen werde. Diese Technik ist definitiv nicht nur aus Büchern zu lernen. Doch schon allein in den wenigen Kursstunden und unseren wöchentlichen Übungstreffen entsteht ein klares Bild wo die Reise hingeht. Bei genauem Betrachten hat jeder einzelne Baustein seinen Sinn. Und die Möglichkeiten des Kombinierens dieser sind scheinbar begrenzt (4 Mental, 4 Motion, 6 Inner Participants, 6 InnerAttitudes), jedoch funktioniert alles auf einer „von bis“ Skala. Es bildet somit das komplette menschliche Spektrum ab und schier unendlich viele Möglichkeiten einen Charakter bis ins Detail zu analysieren und genauso präzise entstehen zu lassen. Eine der größten Erkenntnisse, die ich durch diese Technik bis jetzt erlangt habe, hat mich überrascht, denn sie hat nicht direkt etwas mit der Analyse oder Kreierung eines Charakters zu tun. Meine Erkenntnis mag für euch (Schauspieler) eine simple sein und Grundvoraussetzung, um in diesem Geschäft nicht zu verzweifeln. Doch ich habe noch nie so klar gesehen, warum eine andere Person für eine Rolle eher gecastet wird/werden würde als ich.

Hier rede ich nicht von Talent oder Vorbereitung, sondern davon was die Rolle in seiner Grundessenz braucht. Somit sind Absagen fĂĽr mich nicht schöner oder willkommener als vorher, aber durch diese Neueinordnung kann ich leichter damit umgehen und ich komme nicht mehr ins Wanken, ob ich hätte dies oder das anders machen sollen … ein befreiendes GefĂĽhl. Falls ihr nun neugierig seid und genauer wissen wollt, wo diese Technik einzuordnen ist, empfehle ich euch eine kurze Zusammenfassung und Hintergrundinfos auf folgender Webseite: http://www.gilesforeman.com/character-analysis-movement-psychology/

Noch Fragen? Immer her damit ! Ansonsten lest ihr dann im Juni ĂĽber Teil 3. Ich kann es kaum erwarten.

Hey Guys,

In April the 2nd Part of this mind-blowing Yat Malmgren workshop took place and I still owe you an update. As we covered Metal & Motion Factors in relation to the Inner Participants, this time we moved on to Inner Attitudes, which is based on 6 sub-conscious states.

Such a complex Theory is hard to put into words, nonetheless on a piece of paper and I am afraid attempting such I would only fail. But let me give you an insight on what I experienced this time. This technique comes like any other with a lot of new vocabulary, which one tries to acquire asap. More or less successful I sit in front of several bricks now and cannot but wonder if I will soon be able to build something out of them without someone’s guidance. You definitely cannot learn this material by only reading about it in books. But even with the few hours we have with Giles and the weekly training, it begins to dawn on where this journey is heading towards. If you look closer each brick makes sense. The possible combinations of them seem limited at first (4 mental factors, 4 motion factors, 6 inner participants, 6 inner attitudes). But each of them must be seen as a scale, giving each an indefinite array, which result in the diversity of human nature. This gives us infinite possibilities to read a character precisely and create one in specific detail.

One of the things I realized most in this second term is only indirectly involved with the creation of a character itself. What I found out for myself may well be nothing new to you (actors) and is a must have to work in the business. But I have never seen quite so clear why another actress would be cast for a role over me. I am not talking about talent or how prepared someone is. I am talking about the Character essence the role demands. This doesn’t leave me happier after being rejected for a role, but I can understand where it comes from and it puts me at ease. Doesn’t mean I won’t try out for certain roles, but I will be able to make smarter choices from hereon.

If you are curious now to know more about this technique, I recommend the following page: http://www.gilesforeman.com/character-analysis-movement-psychology/

Got questions? Bring ’em on. Otherwise you will have to find out what happens in part III of this Workshop in June. I can hardly wait.